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iOS + Android App Entwicklung in Berlin | MaibornWolff GmbH

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Storytude endlich auch wieder als Android App

Unsere Storytude Android App hat nach einiger Zeit wieder den Weg in den Google Playstore gefunden. Sie ist seit dem 11.12.13 online – was für ein Datum.

storytude_android

Die App wurde komplett neu nach Vorlage der überarbeiteten iOS App entwickelt. Endlich können auch Android-User wieder unsere Stadt-Führungen und Audio-Touren in Berlin, Hamburg, München, Köln, Kiel und Frankfurt nutzen. Es kamen in letzter Zeit häufiger Anfragen, wann die neue Storytude Android App veröffentlicht wird. Das war auch schon länger unser Wunsch gewesen, jedoch das Tagesgeschäft… Jedenfalls haben wir den Herbst über fleißig daran gearbeitet und sind sehr froh, sie euch vorstellen zu können.

Wir freuen uns auf eure Kommentare zur Android App. Viel Spaß beim Entdecken.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.storytude

 

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Android Apps auf dem Vormarsch

Android Robot*

Android Robot*

Dieser Herbst ist anders – zum ersten Mal in der Geschichte der Agentur arbeiten wir ausschließlich an Android-Projekten. Bisher dominierten Anfragen nach iPhone-Apps unsere Kundenprojekte, doch dies hat sich über den Sommer drastisch geändert.

Unsere Auftragslage folgt somit dem globalen Trend: Handys mit dem Betriebssystem Android sind längst Marktführer unter den Smartphones.

Die Frage unserer Kunden, ob es sinnvoller ist, zuerst eine iPhone- oder eine Android-App zu entwickeln, war bisher immer leicht zu beantworten. Prototypen wurden auf iOS gebaut, das war einfacher, Prestige-trächtiger und überhaupt waren iPhone-Nutzer die interessantere Zielgruppe. Mengenmäßig, aber auch finanziell. So einfach ist das nun nicht mehr – es kommt jetzt tatsächlich „ganz drauf an“.

Wann sich iOS lohnt

Unserer Erfahrung nach lohnt es sich nach wie vor oft, mit dem iPhone bzw. iPad zu starten. Und zwar wenn:

  • Es keinen Grund für Android gibt. Android-Entwicklung ist noch immer einen Tick aufwendiger und teurer, z.B. wegen der Fragmentierung der Gerätelandschaft.
  • Wenn Sie sich an eine hochwertige Nutzerschaft richten, die über dem Mainstream liegt.
  • Es ein besonders individuelles Interface sein soll – auch hier gibt es mehr Aufwände bei der Android-Entwicklung.
  • Wenn es um Endkunden-Apps geht, in denen etwas verkauft werden soll, z.B. ein Shop-Ableger.
  • Wenn es vertriebsrelevante Apps sind. Die Mehrheit der Vertriebsteams scheint auf iOS unterwegs zu sein.

 

Wann Android Sinn macht

Auch für Android gibt es gute Gründe:

  • Wenn Ihre Zielgruppe jung und mainstreamig ist.
  • Wenn Marktforschung ergeben hat, dass Ihre Kunden mehrheitlich Android nutzen.
  • Wenn Ihre App viele Nutzer erreichen soll und dabei kostenfrei ist.
  • Wenn es Sie damit leben können, dass das App-Interface nicht auf jedem der 1.000 Gerätetypen perfekt aussieht.
  • Wenn Sie noch die Chance haben, in Ihrer Firma auf die Hardware-Auswahl Einfluss zu nehmen. Hier können Sie mit der Entscheidung für Android viel Geld sparen. Vergleichen Sie z.B. die Preise eines iPads und eines Samsung Galaxy Tabs.

Auch ein relevanter Aspekt: Der Rollout und auch das Tester-Management sind auf Android deutlich einfacher und schneller. Fraglich nur, ob man diese Zeitvorteile nicht beim Debugging und Testing wieder verliert, da deutlich mehr Gerätetypen zu beachten sind.

 

Fazit: iOS ist einfacher, Android braucht einen Grund.

Hat Ihr Projekt keine der oben genannten speziellen Faktoren, dann gilt als Entscheidungshilfe: Gibt es keinen Grund FÜR Android, starte mit einer iOS-App!

Meinungen, Kommentare, Fragen zum Thema Android Apps? Gerne an lydia at mobile-melting.de oder als Kommentar.

 

* The Android robot is reproduced or modified from work created and shared by Google and used according to terms described in the Creative Commons 3.0 Attribution License.