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iOS + Android App Entwicklung in Berlin | MaibornWolff GmbH

App Begriffe

Android

So wird das heutzutage am meisten verbreitete Betriebssystem für mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets und Mobiltelefone und Netbooks genannt. Android wird quelloffen entwickelt, was so viel bedeutet, dass diese Software Plattform von jedem angepasst und verbessert werden darf. Das macht sie – im Gegensatz zu Apples iOS, das unter Apples Obhut liegt – vielfältig anwendbar. Viele Smartphone Hersteller wie Sony, Samsung, HTC und andere passen das Android Betriebssystem für Ihre Tablets und Smartphones an, indem sie die Oberflächen individuell gestalten. So wird der Kern von Android vielfältig genutzt und kann von der Entwicklergemeinde immer weiter verbessert werden. Gleichzeitig sind durch die herstellerspezifischen Software-Anpassungen und Geräte Android Apps schwerer zu programmieren, da nicht immer ein einheitlicher Versionsstandard herrscht. Während Apple eine begrenzte Anzahl an Geräten und Betriebsversionen zur Verfügung stellt, ist die Bandbreite an Geräten und Androidversionen nahezu unendlich.

App und Applikation

In der Informationstechnik drückt das Wort „Applikation“ ein Anwendungsprogramm aus. Aus dem Englischen kommt die Benutzung der Kurform von „application“, nämlich der „app“. Also ist eine App nichts anderes als ein Programm, das auf einem Computer läuft. Ob es sich nun um einen PC (Personal Computer), einen Laptop oder eben ein Tablet oder Smartphone handelt, spielt eigentlich keine Rolle. Vielleicht wird die Kurzform „app“ benutzt, weil sie was Kleines, Leichtes ausdrückt. Ein kleines Programm. Dass eine App aber keineswegs „klein“ ist, sondern genauso erwachsen wie ein Anwendungsprogamm auf dem PC, wird oft erst klar, wenn man selbst anfängt darüber nachzudenken, was eine App alles können soll.

App Distribution

Wie kommt Ihre fertige App eigentlich unter die Leute? Für Endkunden ist die Distribution relativ einfach über die entsprechenden App Stores einzurichten. Jeder Kunde kann dann über seinen Nutzeraccount bei Apple, Google oder anderen Distributionsplattformen auf die App zugreifen und wird ebenfalls über Updates informiert. Anders gestaltet sich der gesamte Prozess jedoch, wenn Sie Ihre App firmenintern – also nur für Ihre Mitarbeiter – freigeben möchten. Diese Apps müssen zum Einen unter einer besonderen Lizenz (bei Apple unter dem Enterprise Distribution Certificate, das nur mit dem iOS Developer Enterprise Program erhältlich ist) entwickelt werden, zum Anderen brauchen sie einen eigenen, privaten Kanal für die Verteilung. Hier bietet Apple beispielsweise keine fertige attraktive Lösung an. Die App muss irgendwie zu Ihren Mitarbeitern und auch die Updates; beispielsweise auf Ihrem eigenen Server. Entweder das wird bei der Entwicklung berücksichtigt und in der App integriert oder es wird ein Tool zur Handhabung der installierten Apps in Firmen genutzt. Lösungen gibt es hier bereits einige – sprechen Sie uns hierzu einfach persönlich an.
Für Android gestaltet sich die Verteilung mal wieder einfacher und Sie haben als Firma die Möglichkeit, einen privaten Play Store einzurichten, auf den nur bestimmte Nutzer Zugriff haben und so Ihre firmenspezifischen Apps laden und die Vorteile eines App Stores nutzen können – zum Beispiel automatische Updates und deren Benachrichtigungen.
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App Entwicklung oder App Programmierung

Die App Entwicklung oder App Programmierung bezeichnet heutzutage die Software-Entwicklung für Smartphones. Als Apps, also Applikationen, werden Programme bezeichnet, die auf mobilen Endgeräten laufen. Apps können alles sein: ein Taschenrechner, ein Zeichenprogramm, eine Banking-Software, ein Programm zur Navigation, eine Radio-App, ein MP3-Player, ein Tool, das speziell für Mitarbeiter in Firmen entwickelt wurde. Die Programm-Vielfalt und damit verbundene Funktionalitäten sind auf Smartphones sogar breiter als auf dem PC, weil die handliche Größe des Telefons, GPS als Positionsbestimmung und uneingeschränkte Mobilität durch mobiles Internet unendliche Anwendungsfälle bieten. Beispiel: Eine App kann Ihnen bei der Pilzsuche über Bilder bei der Auswahl der richtigen Pilze helfen, gleichzeitig Ihre Position und die Ihres geparkten Autos anzeigen, Ihnen Warnungen aussprechen, wenn Sie sich zu weit vom Auto entfernt haben (vielleicht haben Sie vorher einen Umkreis von 2 Kilometern eingestellt), zusätzlich kann Sie Ihnen halbstündlich sagen, wann es dunkel wird und zu guter Letzt Rezepte vorschlagen, in denen Sie Ihre gefundenen Pilze verkochen. Wenn Sie dann noch möchten, hilft die App Ihnen dabei, Ihr Foto der Pilzsammlung an Freunde und Bekannte zu schicken oder auf Facebook, Youtube oder Twitter zu stellen – all dies, ohne dass Sie Zuhause sein müssen. Dieses, zugegeben etwas volle Beispiel, soll Ihnen zeigen, was aus der Kombination tragbares mobiles Endgerät, Internet und GPS möglich ist. Nämlich nahezu alles.

App Store

Übersetzt heißt „App Store“ – „Geschäft für Apps“. Den ersten App Store hat Apple ins Leben gerufen und damit den Nutzern des iPhones einen Kanal angeboten, um sich Programme auf das Smartphone zu laden. Ob Spiele, Tools (Werkzeuge; wie z.B. ein Rechner, also ein Kalkulator) oder Programme, mit denen Sie Ihre Bankkonten verwalten können: alles ist möglich. Apple hat mit seiner genialen Idee Millionen verdient. Entwickler können gegen eine Gebühr eine Art Händler-Konto anlegen und ihre programmierte App unter einer bestimmten Kategorie im App Store anbieten. Bei jedem Kauf des Programms verdient Apple 30%, den Rest erhält der Entwickler. So ist es tatsächlich gelungen, dass Apps zu 1,99 € sich tausendfach verkauft haben und der Entwickler sich über einen guten Verdienst freuen konnte. Mittlerweile haben auch andere Anbieter, z.B. Google, ihre eigenen App Stores anzubieten. Auch über Android kann man sich Programme kostenlos oder kostenpflichtig laden. Apple App Store, Google Play Store, Blackberry Apps, Nokia App Store, Windows App Store.

Mobile App

Eine Mobile App ist eine Applikation für mobile Endgeräte. Das sind Smartphones, Tablets oder auch Tablet-Computer. Damit wird lediglich begrifflich eingeschränkt, für welche Gerätetypen die Applikation programmiert wurde. Eine mobile Applikation ist in diesem Fall nicht für einen normalen PC konzipiert und programmiert.
Mobile Applikationen können unterschiedlich umgesetzt werden. Nativ, als Web-App oder Hybrid-App. Dabei handelt es sich um unterschiedliche Technologien, die zur Umsetzung genutzt werden. Sie unterscheiden sich in ihren Möglichkeiten (was kann auf dem Gerät alles getan werden) und ihrer Performanz (wie schnell und speicher-ökonomisch kann es getan werden) sowie in ihren Programmiersprachen (das wiederum hat Einfluss darauf, welche Programmierkenntnisse – und damit Programmierer – benötigt werden).

Native Apps:
Ursprünglich wurden native Apps für eine Zielplattform entwickelt. Das bedeutet, dass sie für ein bestimmtes Betriebssystem programmiert werden, das die App ausführen kann. Dadurch sind native Apps sehr leistungsstark und sehr flexibel in ihren Möglichkeiten. Sie können auf viele Funktionen des Smartphones zugreifen (z.B. Kamera, Sensoren etc.) und diese Informationen nutzen. Beispielsweise werden Spiele als native Apps umgesetzt, weil sie Zugriff auf die Sensoren benötigen (denken Sie nur an die Metallkugel, die Sie durch ein hölzernes Labyrinth ins Loch führen) und eine hohe Performanz in Grafik und Bedienung (was wäre nerviger als ein Autorennspiel, in dem alles hakt und die Straße schrecklich verpixelt ist?).
Die umfangreiche und hochwertige Funktionalität für eine Zielplattform hat einen Nachteil: eine iOS-App können Sie nicht einfach auf Android installieren. In diesem Fall müsste man die gesamte App plattformspezifisch für Android entwickeln. Das ist mit Cross-Plattform-Technologien möglich, birgt jedoch einige Tücken mit sich. Einen Artikel aus einer Inhouse-Studie dazu können Sie hier lesen.

Web-Apps:
In den Web-Apps steckt das „Web“ ganz vorn drin. Und es ist ernst gemeint. Eine Web-App wird über den Browser eines mobilen Endgerätes aufgerufen. Es ist ein wenig wie eine Website, die besondere Funktionalitäten anbietet und so gestaltet wurde, dass sie eine App-Anmutung hat. Doch im Prinzip wurde alles mit Webtechnologien (meist HTML (5), CSS und JavaScript) umgesetzt. Dadurch ergeben sich die Vorteile: eine Web-App ist nicht plattformspezifisch. Und jedes Smartphone hat einen Browser und sollte die App öffnen können. Außerdem kann Ihnen eine ganz normale Webagentur eine solche App umsetzen.
Die Nachteile: man benötigt eine konstante Internetverbindung, um Daten zu laden – es funktioniert also wirklich nur online. Eine Web-App wird sich in Performanz und Bedienung nie so leicht und flüssig wie eine native oder eine Hybrid-App anfühlen. Das kann auf Nutzerseite zu Enttäuschungen führen. Außerdem hat die App nicht den vollen Zugriff auf Funktionalitäten des Geräts. Dadurch lassen sich weniger Anwendungsfälle umsetzen. Sie lässt sich nicht über einen App-Store beziehen, dafür kann sie aber ad-hoc aktualisiert werden. Die über ein CMS gepflegten Inhalte lassen sich sofort ändern und werden bei erneutem Aufruf auf dem Gerät aktualisiert angezeigt.

Hybrid-Apps:
Eine Hybrid-App ist eine Mischung aus nativer und Web-App. Dabei werden je die Vorteile genutzt, die die oben genannten Technologien mit sich bringen. Eine Hybride-App kann über den App-Store bezogen werden und stellt sich dem Nutzer wie eine native App da, gleichzeitig können ihre Inhalte ohne ein Update aktualisiert werden. Der Kern der App kann für mehrere Plattformen genutzt und in einer entsprechenden nativen Hülle für verschiedene Kanäle distribuiert werden.

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