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iOS + Android App Entwicklung in Berlin | MaibornWolff GmbH

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Was kosten Apps?

Was kosten Apps? Auf diese Frage gibt es eine ganz einfache Antwort:
Soviel wie ein Auto! 

Alles klar, oder?! Ernsthaft: Je nachdem, was für ein Auto es sein soll, kommen da zwischen 5.000 und 50.000 Euro zusammen, und nach oben gibt es kaum eine Grenze. Große Player auf dem App-Markt investieren mittlere sechsstellige Summen in ihre App-Angebote, und das fortlaufend.

Interessante Werte dazu liefert diese Erhebung:
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/709614jg.html

Unerfahrene Kunden sind oft überrascht von den Aufwänden, die bei der App-Entwicklung entstehen können. Da App-Projekte oft Marketing getrieben initiiert und gemanagt werden, wird mit anderen Marketingmaßnahmen verglichen. Die Kosten einer Broschüre oder einer einfachen Webseite sind deutlich geringer. Woran liegt das, und was sind Kostentreiber?

Gründe für die Kosten der App-Entwicklung:

  • App-Entwicklung ist noch ein relativ junges Feld, dass sich schnell und ständig weiterentwickelt – es gibt kaum Kostenvorteile durch Erfahrungswerte und Standardisierung, vieles muss ausprobiert und durch Tests verbessert werden
  • App-Entwicklung ist eine Ingenieursleistung, die Fachkräfte sind rar und entsprechend umkämpft
  • Apps sind keine Webseiten, die „nur“ etwas anzeigen, sondern sie erfüllen teils komplexe Aufgaben
  • Speicher- und Leistungsfähigkeit von Smartphones sind beschränkt, sodass sehr gut konzipiert werden muss – diese Denkleistung kostet Zeit und braucht Erfahrung
  • die verschiedenen Betriebssysteme, -versionen, Gerätetypen und Bildschirmgrößen machen das ganze nicht eben einfacher

Dass Apps einfach „zusammengeklickt“ werden können, stimmt nicht. Es wird z.B. ein Datenmodell erstellt, die Datenhaltung konzipiert, ggf. Schnittstellen zu anderen Systemen aufgebaut und jeder „View“ eigens (Screenansicht) angelegt, mit Daten gefüllt, formatiert. Wer’s nicht glaubt, ist gern eingeladen, sich mal eine Stunde bei uns in der Agentur neben einen Entwickler zu setzen!

Kostentreiber:

  • spezielle und ungewöhnliche grafische Gestaltung des Interfaces
  • viele Schnittstellen und große Datenmengen, komplexe Aktualisierungsprozesse
  • Anforderungen, mit denen der Entwickler noch keine Erfahrung hat
  • nach Projektstart ungeplant hinzukommende Anforderungen   😉

„Komisch, dass die Apps in den AppStores dann noch so billig sind!“ sprach neulich einer unserer Kunden. Stimmt. Dies ist aber eher durch Markt-Gegebenheiten und Marketingentscheidungen begründet, als dass davon auf die Kosten der App-Entwicklung rückgeschlossen werden könnte.

Und, was darf es nun sein? Ein kleiner fescher Fiat? Die neue S-Klasse? Meinungen, Feedback, Anfragen und weiteres gerne an lh@mobile-melting.de

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